Eine signierte Offerte ist ein Versprechen; eine bezahlte Anzahlung ist eine Verpflichtung. Mastros Zahlungs-Setup ist um diesen Unterschied gebaut: die Anzahlung im Moment der Unterschrift verlangen, das Bezahlen mühelos machen — und kein Team einplanen, bevor es ernst ist.
Anzahlungen: automatisch ab einer Schwelle
Unter Einstellungen → Zahlungen schalten Sie Anzahlungen ein und setzen zwei Zahlen: den Prozentsatz, der vorab fällig wird (etwa 30%), und die Schwelle — die Offertensumme, ab der die Anzahlung beim Signieren automatisch verlangt wird. Kleine Aufträge bleiben reibungsfrei, grosse bekommen Verbindlichkeit. Schwelle 0 heisst: jeder Auftrag.
Wird eine Offerte mit Anzahlung signiert, wird die Anzahlungsrechnung in bexio erstellt und dem Kunden geschickt — kein manueller Schritt zwischen Unterschrift und Anfrage.
Wie Kunden zahlen
Wählen Sie den Standard-Zahlungsweg:
- Stripe — der Kunde zahlt mit Karte; TWINT und Apple Pay erscheinen automatisch, sobald sie in Ihrem Stripe-Dashboard aktiviert sind. Stripe verbinden Sie unter Einstellungen → Verbindungen.
- Banküberweisung — der klassische Schweizer Weg, über die Anzahlungsrechnung.
Der Standard ist nur ein Standard — übersteuern Sie ihn pro Kunde, wo es passt.
Sofort zahlen: den Entscheid vor Ort belohnen
Der Sofort-zahlen-Rabatt zieht einen Prozentsatz von der Gesamtsumme ab, wenn der Kunde die Anzahlung auf der Stelle mit Karte zahlt — direkt beim Abschluss, im eigenen Badezimmer stehend. Nur mit Karte; Banküberweisung bleibt beim vollen Preis. Er macht aus «ich erledige das diese Woche» einen abgeschlossenen Auftrag — und ist oft das günstigste Marketing, das Sie je fahren.
Optional gibt es dazu einen Zuschlag — ein Prozentsatz auf jede Offertensumme — der sich mit Sofort zahlen paart: Wer sofort begleicht, holt sich den Zuschlag zurück, und alle anderen finanzieren das Warten.
Die Anzahlung schützt den Terminplan
Auf dem Board zeigt ein signierter Auftrag, der auf seine Anzahlung wartet, Anzahlung ausstehend statt Bereit zum Planen — die Startwoche wird erst angeboten, wenn das Geld da ist. Kundenseitig sind Anzahlungs- und Schlussrechnungsstatus im Portal sichtbar — «haben Sie meine Zahlung erhalten?» beantwortet sich selbst.
Die Karte hält die Startwoche zurück, bis das Geld da ist — dann gibt sie sie frei.
Weiter: der Moment, in dem all das auslöst — Offerte senden und signieren lassen.
